Unfallwild
Jagdpraxis
 
 
 
 
Unfallwild

 

Ein nicht geringer Anteil an Wild wird jährlich Opfer des Verkehrs.

Besonders hoch ist das Risiko eines Wildunfalls in der kalten Jahreszeit. Die Tageslichtzeiträume sind in dieser

Zeit besonders kurz. Schon bei Dämmerung beginnt das Wild von den Rückzugsgebieten in die Äsungsgebiete

zu wechseln. Nicht unerheblich ist die Brunft für Wildbewegungen.

Besonders gefährlich sind:

- Übergangsbereiche zwischen Wald und Feld

- neue Straßen die durch Waldgebiete führen

- wenig frequentierte Straßen

In unserem Verantwortungsbereich macht das ca. 10-15% der Jahresstrecke aus. Unsere Jagdausübungsberechtigten übernehmen generell die Beräumung, obwohl sie gesetzlich dazu nicht verpflichtet sind. 

Es gibt ein Strassenkataster, so dass sehr schnell der zuständige Jagdausübungsberechtigte gefunden und informiert werden kann. Dieses liegt den Polizeidienststellen vor.

Womit haben wir unsere Sorgen?

Ein Wildunfall wird nicht gemeldet, eine erfolgreiche Nachsuche ist nicht möglich - so dass das Wild qualvoll verendet und erst Tage später gefunden wird.

Das Wild wird nicht von der Strasse geräumt., so dass weitere Fahrzeuge darüberfahren (kein schöner Anblick).

 

                                        

Wildunfälle können reduziert werden durch:

- Wildwechselschilder ernst nehmen

- Verringerung des Tempos in Wald-/Feldübergängen

- in bewaldeten Gebieten, wenn möglich mit Scheinwerferlicht fahren

- bewegt sich ein einzelnes Tier über die Straße, dann Vorsicht, ein Tier kommt selten allein

Läßt sich ein Zusammenprall nicht vermeiden dann:

- so stark wie möglich bremsen

- in der Spur bleiben, dem Tier nicht ausweichen

- Lenkrad festhalten

 

 

                                                                                     Wildunfall      

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